Fahr.Fitt
Was wir prüfen –
Der Ablauf bei Fahr.Fitt
Unsere Begutachtung folgt einem klar strukturierten, medizinisch fundierten Ablauf, der Ihre Fahrtauglichkeit umfassend, aber diskret bewertet. Dabei werden alle relevanten medizinischen und fahrpraktischen Aspekte berücksichtigt.

Der strukturierte Prüfungsablauf bei Fahr Fitt
Bei Fahr.Fitt durchlaufen alle Prüflinge einen strukturierten Ablauf, der eine umfassende Beurteilung der Fahrtauglichkeit garantiert. Der Prozess beginnt mit einem Dokumenten-Check und setzt sich über medizinische Tests bis hin zum Fahrtest fort. Am Ende erhalten die Prüflinge ein Gutachten.

Dokumenten-Check
Ohne Unterlagen keine Fahreignung
Der erste Schritt in unserem strukturierten Prüfungsablauf ist der Dokumenten-Check. Hier stellen wir sicher, dass alle erforderlichen Unterlagen vorliegen, um die Fahrtauglichkeit optimal zu bewerten.

Medizinische Tests
Gesundheit im Fokus
Nach dem Dokumenten-Check erfolgt die medizinische Untersuchung, in der die körperliche Fitness der Prüflinge beurteilt wird. Dies ist ein entscheidender Schritt für die Erlangung eines rechtskonformen Gutachtens.

Psychologische Tests
Mentale Eignung prüfen
Im Anschluss an die medizinischen Tests führen wir digitale Wesenstests durch. Diese sind wichtig, um die mentale Eignung der Prüflinge für das Fahren zu bestätigen.

Fahrtest
Praktische Prüfung des Fahrverhaltens
Der abschließende Teil des Prüfungsablaufs besteht aus dem Fahrtest. Hier wird die fahrpraktische Eignung der Prüflinge unter realen Bedingungen getestet, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten.
Warum ein Gutachten sinnvoll ist
Sicherheit im Alltag
In Deutschland gilt seit der Gesetzesdebatte 2024/25 ein relevanter THC-Grenzwert von 3,5 ng/ml im Blutserum. Wird dieser Wert überschritten, kann dies zu Bußgeld, Punkten und Fahrverbot führen. Beim ersten Verstoß sind Sanktionen von etwa 500 €, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte üblich; bei Wiederholung erhalten Sie von der Führerscheinbehörde in der Regel automatisch eine Aufforderung, Ihre Fahreignung nachzuweisen (MPU). In manchen Bundesländern wird die Fahreignung schon nach der ersten Auffälligkeit infrage gestellt.
Anerkanntes, fachärztliches Gutachten
Ein anerkanntes, fachärztliches Gutachten – vergleichbar mit einer verkehrsmedizinisch-psychologischen Untersuchung nach TÜV- oder DEKRA-Standard – bietet hier einen entscheidenden Vorteil. Es dokumentiert, dass Ihre Medikamenteneinnahme ärztlich indiziert, stabil und unter Kontrolle erfolgt.
Im Fall einer Kontrolle kann dieses Gutachten als relevanter Beleg dienen, um Ihre Fahreignung sachlich zu untermauern und Missverständnisse mit Polizei oder Führerscheinstelle zu vermeiden.
Fußnote
Fahr.Fitt vermittelt ein Gutachten, das auf medizinischer Begutachtung basiert. Bei erkennbaren Ausfallerscheinungen nach Konsumanpassungen kann es jedoch an Wirkung verlieren. Eine Erfolgsgarantie geben wir nicht – aber eine fundierte, ärztlich validierte Dokumentation, die das Risiko eines Führerschein- oder Versicherungsschutzverlusts deutlich minimiert.
Unsere Fachärzte bestätigen, dass es sich um ein anerkanntes medizinisches Gutachten (MPU) handelt. Eine positive Prognose führt in der Regel dazu, dass die Fahrerlaubnis erhalten oder wieder erteilt wird. Fahr.Fitt setzt auf denselben fachlichen Standard – nur ohne behördliche Anordnung und ohne psychologische „Fallen“ im Test, da es sich um eine freiwillige, präventive MPU-ähnliche Untersuchung handelt und dadurch erheblich geringere Kosten verursacht.

Kosten im Überblick – Sachlich und transparent
Ein Fahr.Fitt-Gutachten umfasst ärztliche Untersuchung, Einschätzung und Fahrtest, alles freiwillig, mit Gutachten.
Ohne FahrFitt Fahreignungstest entstehen folgende Kosten bei einer angeordneten MPU:
• Polizeikontrolle bei Grenzwertüberschreitung: ca. 500 € Bußgeld, 1 Monat Fahrverbot, 2 Punkte (ADAC)
• Staatlich angeordnete MPU: je nach Umfang bis über 4.000 € (Quelle: myMPU)
• Zusatzkosten: Taxi, Ersatzfahrten oder Fahrdienst während eines Fahrverbots, mögliche Auswirkungen auf Versicherungsleistungen wurden hier noch nicht berücksichtigt.
Fazit:
Ein einmalig erstelltes, gut dokumentiertes Gutachten ist deutlich günstiger als die finanziellen Folgen mehrerer Sanktionen, MPU-Kosten oder eines längeren Fahrverbots – und bietet zugleich echte Sicherheit im Umgang mit Behörden.
Für Informationen zu Kosten und Ablauf nutzen Sie bitte unser Kontaktformular für Ihre Fragen oder fordern Sie einen Rückruf an.
Fahr.Fitt
Fallbeispiel – Aus der Praxis
Herr M., Schmerzpatient, ersetzt seit mehreren Monaten Opiate durch ärztlich verordnetes Medizinal-Cannabis.
Er nimmt seine Medikation regelmäßig – etwa alle zwei Stunden zur Schmerzkontrolle. Durch die häufige Einnahme ergibt sich theoretisch eine hohe THC-Konzentration im Blut (30–50 ng/ml), die in Verkehrskontrollen oft falsch interpretiert wird.
Szenario:
Bei einer Polizeikontrolle wird Blut abgenommen – das Labor meldet hohe THC-Werte. Ohne fachärztliches Gutachten drohen Bußgeld, Fahrverbot oder gar eine MPU. Die Versicherung könnte im Schadensfall Regress prüfen.
Mit einem verkehrsmedizinischen Gutachten, das belegt, dass die Therapie ärztlich notwendig, stabil und überwacht ist, kann Herr M. seine Fahreignung nachweisen – und so den Verlust seines Führerscheins vermeiden.
Hinweis: Jede Beurteilung ist eine Einzelfallentscheidung, abhängig von medizinischen Befunden, Verhalten, Gutachten und der behördlichen Bewertung.



